Grafik-Tipps
BILDDATEIEN
Wenn Sie Bilder selbst einscannen und bearbeiten, sollten Sie die untenstehenden Empfehlungen beachten, um unnötigen Aufwand zu vermeiden und Überraschungen beim Druck vorzubeugen.
Der große Unterschied
Man unterscheidet zwei Arten von Bild- und Grafikdateien:
Die Vektorgrafik
ist durch geometrische Formen (Linie, Kreis ...) definiert. Typische Vektorgrafik-Programme sind Adobe Illustrator (*.ai, *.eps), Macromedia Freehand (*.fh8,*.fh9,*.fh10, *.eps) und Corel-Draw (*.cdr). In der Regel sind EPS-Dateien Vektorgrafiken. Der Vorteil einer Vektorgrafikdatei besteht darin, dass sie problemlos vergrößert werden kann und die Dateigröße geringer ist als bei der Pixelgrafik.
Die Pixelgrafik
ist durch einzelne Bildpunkte (Pixel) definiert. Typische Pixelgrafik-Programme sind Adobe Photoshop (*.psd) und Corel Photopaint (*.cpt). Auch TIF- und JPG-Dateien sind Pixelgrafiken. Wenn Sie ein Foto einscannen, entsteht immer eine Pixelgrafik. Der Nachteil der Pixelgrafiken ist die beschränkte Skalierbarkeit: bei Vergrößerungen besteht die Gefahr des "Treppcheneffekts", die Datei pixelt aus. Deshalb ist es wichtig die Bilder in den richtigen Dimensionen (Höhe und Breite) und in der richtigen Auflösung (angegeben in dpi - dots per inch) bereitzustellen. Für Druckwerke werden in der Orginalgröße mindestens 300 dpi benötigt.
Sie senden uns eine Vektorgrafik
Wir können Illustrator-, Freehand- und Corel Draw-Dateien in den jeweils aktuellen Versionen weiterverarbeiten.
Einige Hinweise:
- Speichern Sie die Grafik wenn möglich als EPS ab.
- Vergessen Sie nicht, uns alle Schriften, die Sie verwendet haben mitzuschicken. Besser noch, Sie konvertieren den Text in Zeichenwege (Texte markieren - Corel: Menü "Anordnen" - "In Text konvertieren", Freehand: Menü "Text" - "In Pfade konvertieren", Illustrator: Menü "Text" - "In Pfade umwandeln"). Beachten Sie, daß Sie nach der Umwandlung keine Textänderungen mehr vornehmen können.
- Schwarze Elemente - auch Text - sollten immer auf "Überdrucken" eingestellt sein.
- Linien dürfen nicht dünner als 0,2 pt. sein, verwenden Sie keine Linien mit der Bezeichnung "Haarlinie". Solche Linien werden zwar auf Ihrem Ausdruck (Inkjet oder Laser) erscheinen, der hochauflösende Filmbelichter jedoch ist weit genauer, was dazu führen kann, daß diese Linien beim Druck nicht mehr sichtbar sind.
Sie senden uns eine Pixelgrafik
Wir können so gut wie alle Pixelgrafik-Dateien einlesen.
Einige Hinweise:
- Vermeiden Sie - wenn irgendwie möglich - Komprimierungsverfahren wie LZW oder das Komprimieren der Bilder mit WinZIP oder ähnlichen Programmen.
- Für den Druck benötigen wir Abbildungen in 100% Größe mit mindestens 300 dpi. Für Web-Anwendungen reichen 72 oder 96 dpi in Orginalgröße.
Bitte keine Textverarbeitungs-Dokumente mit Grafiken
Bitte senden Sie uns keine Textverarbeitungsdateien (Word ...) mit dort plazierten Grafiken. Es ist äußerst aufwändig und mit hohem Qualitätsverlust verbunden, wenn diese Grafikdateien aus dem Textdokument extrahiert und in ein professionelles Bildformat konvertiert werden.
Dateien schicken
Folgende Medien können wir verarbeiten:
ZIP 100/250, Iomega REV, USB- Stick,
CD-ROM und DVD.
Sie können uns auch Dateien per E-Mail schicken. Beachten Sie jedoch, dass manche Provider Beschränkungen hinsichtlich der Dateigröße (in der Regel 1-2 MB) festgelegt haben.
Über FTP können Sie uns auch Dateien ohne Größenlimit zukommen lassen. Gerne senden wir Ihnen auf Anfrage die Zugangsdaten zu unserem FTP-Server.
